Wie funktioniert das Systemstellen?

 

Wir alle sind eingebunden in zahlreiche, oft sehr komplexe Systeme von Familie, Freundschaften, Teams, Abteilungen, Unternehmen, Institutionen und Organisationen.

 

Deshalb haben wir, aufgrund der Art wie wir Informationen verarbeiten, innere Bilder von Sachverhalten und den damit verbundenen bewussten und unbewussten Informationen.

 

Dadurch zeigen sich bestehende Zusammenhänge, Problematiken als auch Bedürfnisse von Einzelpersonen, Teams, Organisationen oder der Aussenwelt. Die Dynamiken der aufgestellten Situation, des aufgestellten Systems, werden erkennbar und es entsteht Klarheit selbst bei zunächst diffus erscheinenden Konstellationen.

 

Aber das ist noch nicht alles.

 

Systemische Aufstellungen gestatten nicht nur eine klare Sicht auf umfassende Sachverhalte.

Im Unterschied zu anderen Methoden können die oft sehr komplexen Zusammenhänge bewusst erfahren und erspürt werden. Bei einer systemischen Aufstellung entsteht ein „Wissensfeld“, ein Zugang zu Informationen, die sonst schwer oder gar nicht zugänglich sind, ein Zugang zu den tiefer liegenden Kontexten eines Sachverhaltes.

 

Das Phänomen, des Systemstellens lässt sich mit herkömmlichen Vorstellungen schwer erklären.

Durch den Rahmen der Aufstellung wird es möglich Informationen aus anderen Wissensfeldern zu erhalten, in ein anderes geistiges Feld zu treten.

Rupert Sheldrake nennt es morphogenetische Felder. Felder in denen früheren Ereignisse, Dinge die im Raum liegen als auch die damit verbundenen Gefühlen gespeichert sind.

 

Doch dies reicht für eine Erklärung bei weitem nicht aus. Erklärungen hierzu sind wie Reiseberichte, sie mögen interessant klingen, können aber nie wirklich die Tiefe und Vielfalt eines Reiseerlebnisses wiedergeben.

 

Aufstellungen müssen erfahren, erlebt werden, damit man eine Vorstellung und dem weitreichendem Nutzen dieser Methode bekommt.

 

Sie müssen es erleben, was alles möglich ist.